OneDayIn #7: Big Sur!

Diesmal keine Stadt, sondern ein Küstenstreifen, der ca. 200km südlich von San Francisco liegt. Ich hätte hier Wochen verbringen können, allerdings hatten wir während des Fotoshootings nur einen Tag Zeit!

Während des Fotoshootings an der Westküste (April 2015) haben Mischa und ich in kürzester Zeit sehr sehr viel gesehen. LA, San Francisco, Santa Barbara, Yosemite National Park, also bis auf Las Vegas im Prinzip alle Highlights der Westküste dabei. Mein persönlicher Favorit liegt jedoch fernab von schwer überlaufenen Tourihotspots á la „Santa Monica Pier“ oder dem „Walk of Fame“. Mein place to be war definitiv der Küstenstreifen Big Sur! Über eine Strecke von ca. 100 Kilometern erstreckt sich eine majestätische Mischung aus malerischen Strandabschnitten und felsigen Klippen. Die Futterluke bleibt, dank des Staunens, durchgehend im geöffneten Zustand.

Der Big Sur sollte definitiv mit einem Mietwagen erkundet werden! Es gibt sicherlich auch geführte Touren, aber hier sollte man die Möglichkeit haben, das gewünschte Tempo selbst zu bestimmen und immer dann anhalten können, wenn man das will! Der Ablauf sieht prinzipiell wie folgt aus: Ihr fahrt die Küste entlang, haltet am Straßenrand an einer der Buchten und genießt den Ausblick. Ab und zu kommt dann ein Spaziergang dazu. Was ihr alles gesehen haben wollt, solltet ihr euch aber trotzdem vorher schon überlegt haben. Big Sur ist ziemlich groß und ohne sich vorher zu informieren, könnte man schnell eines der Highlights verpassen!

Bixby Bridge!

Hierzu braucht man eigentlich nicht viel sagen. Von San Francisco kommend, ist die Bixby Bridge der erste Stopp! Es gibt zwei Aussichtspunkte, einmal den offiziellen auf der Nordseite der Brücke (von dieser Seite aus wurden die meisten Fotos gemacht, die man im Internet so findet) und einen strüppigen Hügel auf der Südseite. Hier ist dieses Foto entstanden:

Bixby Bridge

Prinzipiell lohnt es sich auf beiden Seiten der Brücke kurz Halt zu machen. Der Aussichtspunkt vor der Brücke ist nicht zu übersehen. Sobald ihr über die Brücke drüber seid, kommt nach einigen Metern auf der rechten Seite eine kleine Parkbucht. Von dort aus könnt ihr den Hügel zu Fuß hoch und die atemberaubende Aussicht auf die Brücke und den Ozean genießen. Hier eine Map mit Wegpunkt, an der Parkbucht kann man schnell mal vorbeifahren.

Strand, Strand und was war da noch…? Achja, Strand!

Eigentlich ist jeder Zentimeter der Küste wunderschön, aber die (zurecht) meistbesuchten Orte sind der Pfeiffer State Beach und die McWay Falls! So weit sind wir allerdings während des Fotoshootings leider nicht gekommen, Wir sind lange vorher an einem Strandabschnitt versackt um Fotos für unsere Homepage und unsere Broschüren zu schießen:

mischalorenz_aifs_usa_full_TIFF_08 mischalorenz_aifs_usa_full_TIFF_13 mischalorenz_aifs_usa_full_TIFF_16 mischalorenz_aifs_usa_full_TIFF_18

Essen & Trinken!

Untypisch für die USA, gibt es hier nicht auf jedem Schritt einen McDonalds, Starbucks oder Subway. Die Natur in dieser Region wird sehr stark geschützt, sodass sich hier nicht sonderlich viele Restaurants etc. ansiedeln konnten. Es wird sehr viel dafür getan Big Sur möglichst unberührt aussehen zu lassen. Für euch bedeutet das, dass ihr am besten vernünftig frühstückt, Proviant für den ganzen Tag mitnehmt und Abends dann etwas weiter außerhalb irgendwo essen geht. Da Big Sur ein sehr beliebter Ort für Touristen ist, sind die wenigen Lokale schwerst überteuert. Spart euch den Ärger und bringt einfach euer eigenes Essen mit!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.