mitAIFS #2: Gina Göddecke

Gina war zusammen mit AIFS als Au Pair in USA und erzählt uns von ihren Erfahrungen!

Steckbrief

 

NAME: Gina Göddecke
ALTER: 24
STUDIUM / AUSBILDUNG: Studium Business Administration
LIEBLINGSREISELÄNDER: USA, Kanada, Spanien
NÄCHSTES REISEZIEL: China
WENN ICH EIN TIER WÄRE: Vogel oder Giraffe
ICH PACKE MEINEN KOFFER UND NEHME MIT: eine Landkarte, Kamera
LIEBLINGS-ROADTRIP-SONG: Phillip Phillips – Gone Gone Gone
PROGRAMM: Au Pair in America (2010-2011)
STADT/REGION: Cleveland, Ohio
WIE VIELE KINDER: 2 (Junge 5 Jahre, Mädchen 6 Jahre alt)

Interview

 

Was war der spannendste Ort den du gesehen hast?IMG_3532

Yosemite National Park – das war landschaftlich wirklich am beeindruckendsten, und Chicago meine Lieblingsstadt. Chicago ist wie New York in klein, nur mit mehr Charme!

 

Hast du einen Geheimtipp zu empfehlen, den man nicht im Reiseführer finden würde?

Das Pancake House in Chicago, da muss man zwar Sonntags länger anstehen aber dafür gibt es dort die besten Pancakes.

 

Was war absolut typisch für die Region in der du gelebt hast?

Ohio ist sehr ländlich, was nicht abschreckend klingen soll, denn es gibt trotzdem alles was man braucht und viele Au Pairs trifft man dort auch. Natürlich auch die „Amish People“! Generell sind die Menschen in Ohio sehr nett und aufgeschlossen, sodass es einem leicht fällt auch einheimische Freundschaften zu schließen.

 

Beschreibe deinen Aufenthalt in drei Worten:

  • emotional
  • verrückt
  • unvergesslich

 

Wie sah ein typischer Arbeitstag von dir aus?

Aufstehen so ca. um 7:30 Uhr, danach habe ich die Kids für den Kindergarten bzw. Preschool fertig gemacht und Frühstück vorbereitet. Manchmal haben das aber auch die Eltern übernommen, sodass ich ausschlafen konnte. In Absprache mit ihnen habe ich die Kinder dann zur Preschool und zum Kindergarten gefahren, woraufhin ich dann bis ca. 12 Uhr frei hatte. In der Zeit bin ich meistens ins Gym oder ins College gegangen. So um 12 habe ich dann immer zunächst den Jungen abgeholt und wir haben den Nachmittag mit Fußball, Football, Schwimmen, im Park oder auf dem Spielplatz verbracht – also immer sehr actionreich! Um ca. 15 Uhr haben wir dann gemeinsam seine Schwester abgeholt,  gemeinsam einen Nachmittagssnack gegessen und dann noch ein Paar Vorschulübungen gemacht. Die Lernzeit haben wir immer gemeinsam ausgehandelt, sodass am Ende des Tages noch etwas Spielzeit bis zum Abendessen blieb. Die haben wir dann meistens mit tanzen, basteln oder schminken verbracht – einfach mit allem was verrückt ist. So gegen 19:30 Uhr gab es dann immer ein gemeinsames Abendessen mit den Eltern, wobei wir auch öfter außerhalb essen waren. Feierabend hatte ich immer nach Absprache, aber spätestens um 20 Uhr.

An welchen Moment oder welche Aktivität mit den Kindern erinnerst du dich heute noch besonders?

Das war Weihnachten mit der ganzen Familie, also im ganz großen Kreis. Es war super schön zu sehen wie Kinder sich freuen und das Gefühl zu haben Teil der Familie zu sein. Es war wirklich ganz entgegen meiner Erwartungen und vielleicht gerade deshalb ein wunderbares Fest!

 

Was war deine größte Herausforderung in deiner Zeit als Au Pair?

Am Anfang das Vertrauen der Kinder zu gewinnen und für sie gleichzeitig eine große Schwester UND Respektsperson zu sein.

 

Wie hast du deine Freizeit gestaltet?

Ich habe mich oft mit meinen Freunden getroffen und wir haben viel unternommen wie zum Beispiel Bowling, sind zu Basketball- oder Footballspielen gegangen und natürlich auch etwas shoppen gehörte dazu! Am Wochenende haben wir öfter Roadtrips nach Chicago unternommen und zur Stärkung gings hin und wieder in die Cheesecakefactory!

 

Drei Jahre nach deinem Aufenthalt als Au Pair. Wie würdest du sagen hat dich die Zeit als Au Pair verändert?

Naja man lernt auf jeden Fall viel über sich selbst und den Umgang mit anderen Menschen und Kulturen. Mich hat das Jahr auch selbstbewusster gemacht.

 

Hast du heute noch Kontakt zu deiner Gastfamilie?

Ja natürlich! Ich habe sie bisher jeden Sommer besucht, wir skypen regelmäßig und zu Geburtstagen schicken wir uns gegenseitig Post.

 

Welchen Ratschlag würdest du einem zukünftigen Au-Pair Teilnehmer mit auf den Weg geben?

Man sollte die Wahl der Gastfamilie nicht vom Ort sondern vom Zwischenmenschlichen abhängig machen. Und vor allem sollte man sich nicht frühzeitig durch Heimweh oder den Kulturschock einschüchtern lassen und deshalb abbrechen. Diese Zeit geht vorbei und im Nu vergeht sie auch schon so schnell, dass man wieder im Flugzeug nachhause sitzt.

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