„Mein erster Monat in den Staaten“

Theresa erzählt von ihrer Ankunft und der ersten Zeit in den USA. Insgesamt ein Jahr lang wird sie eine High School in den USA besuchen. Sie erzählt von der Orientation in New York, dem ersten Treffen mit der Gastfamilie und ihren Fächern in der High School! Das Stipendium wird jedes Jahr in Zusammenarbeit mit dem „DFH – Deutscher Fachverband High School e.V.“ vergeben.

Nachdem die Orientation Days in New York City, bei denen man viele Freundschaften aus aller Welt geschlossen hatte, vorbei waren, ging es für mich am Freitag mit gemischten Gefühlen in den Flieger nach Boise in Idaho wo mich meine Gastfamilie erwarten sollte. Einerseits war man nur überglücklich die Familie zu sehen, bei der man die nächsten 10 Monate leben wird und andererseits hatte man Angst, dass man sich mit der Familie nicht so gut versteht. Naja, auf jeden Fall verschwanden all die Ängste, sobald ich meine Gastfamilie sah und diese mich überglücklich mit einem strahlenden Gesicht begrüßten.

11895968_10207745162616713_1096455049911628930_n Nachdem wir dann in einem typisch amerikanischen Auto zu unserem Haus gefahren sind, haben mir die Kinder erstmal aufgeregt das Haus und die Umgebung gezeigt. Die nächsten Tage in meiner Gastfamilie verliefen dann erstmal ruhig. Mir wurde die weitere Umgebung gezeigt und die restliche super nette Familie vorgestellt. Alle sind hier einfach super freundlich und interessiert. Am Montag hieß es dann das erste Mal Soccer Training, bei dem ich mal wieder die Freundlichkeit der Amerikaner erfahren durfte. Auf Grund dessen, dass ich zuvor noch nie Fußball gespielt hatte und deshalb keine Stollenschuhe besaß, wurden mir direkt welche angeboten und ich wurde super in das Team aufgenommen. Die Mädchen im Soccer Team sind alle super nett und ich freue mich jedes Mal vom neuen zum Training zu gehen. Ich kann euch nur empfehlen in ein Sportteam oder in einen anderen Club zu treten, denn so lernt ihr super schnell nette Leute kennen.

NYC

Am Mittwoch begann dann die Schule und ich kann euch sagen, es ist genauso wie in den amerikanischen Filmen. Auch sonst sind die Lehrer mehr wie Freunde, anstatt wie Lehrer. Wie an amerikanischen Schulen oft üblich, habe ich jeden Tag den gleichen Stundenplan, der aus Algebra 2, English 3, Us History, Spanish 1, Art & Design, Health und Food & Nutrition besteht. Wie alle Austauschschüler an meiner Schule bin ich ein Senior und darf deshalb auch an der Graduation teilnehmen, worauf ich mich schon super freue. Auch sonst ist hier einfach alles super amerikanisch, weshalb mir ab und zu das Lächeln nicht aus dem Gesicht geht. Aber wie glaube ich jeder Austauschschüler, habe ich hier auch ab und zu mit starkem Heimweh zu kämpfen. Jedoch glaube ich, dass das ganz normal ist und zu einem Auslandsjahr dazu gehört. Das Heimweh wird jedoch auch von Zeit zu Zeit weniger. Sobald man sich erstmal eingelebt hat, zur Schule gegangen ist und Freunde gefunden hat vergeht die Zeit wie im Flug und ich kann es kaum glauben, dass ich hier jetzt schon fast einen Monat bin.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.