„Mama, ich möchte ins Ausland!“

Folgende Situation: Du bist ein Schüler und an einem Schüleraustausch im Ausland interessiert und musst nun deine Eltern davon überzeugen dir einen Auslandsaufenthalt zu ermöglichen. Wie gehst du am besten vor? Du wirst möglicherweise etwas mehr Überzeugungsarbeit leisten müssen, als für eine Ferienfreizeit in Lloret de Mar (oder vielleicht auch nicht).
Du und deine Eltern werden unterschiedliche, aber doch auch ähnliche Bedenken haben. In diesem Blogbeitrag geben wir dir Tipps und fassen wichtige Infos zusammen, die du bei einem Gespräch mit deinen Eltern anwenden kannst, um auf all ihre Argumente eine Antwort zu haben:

1. Der Zeitpunkt

…und warum genau ein Schüleraustausch? Bei einem Schüleraustausch hast du die Möglichkeit durch das Leben in und mit einer Gastfamilie, in den Alltag eines fernen Landes, einer fremden Kultur einzutauchen. Das erhöht die Intensität der gesamten Erfahrung. Außerdem fällt das Erlernen einer neuen Sprache leichter, je jünger man ist. Ein Auslandsaufenthalt ist heutzutage von Lebensläufen nicht mehr wegzudenken und durch die Diskussionen über die Wiedereinfuhr von G9 aktuell großes Thema. Also, wer früher anfängt, wird mehr Erfahrungen für die Zukunft sammeln.

 

 

Video für deine Eltern:

2. Die Kosten

Wie überzeugst du deine Eltern davon, dass es eine gut angelegte und langfristige Investition in deine Zukunft ist, dir ein Schuljahr im Ausland zu ermöglichen?
Am besten hast du dafür schon einen guten Plan parat. Wichtiges Argument: Leg deinen Eltern – gut recherchiert – vor, dass ein Schüleraustausch gar nicht so viel teurer ist, als Kinder für Eltern eh kosten. Hier findest du eine Übersicht und ein paar Zahlen. Außerderm bist du dann ja auch für eine Weile nicht da und putzt nicht regelmäßig den letzten Rest Nutella weg.  Zu Geburtstagen, Weihnachten oder zum Namenstag kannst du dir von der Verwandschaft einen Beitrag für deinen Auslandsaufenthalt wünschen. Sonst frag doch direkt mal bei uns nach, AIFS vergibt jährlich mindestens zwei Vollstipendien und es finden über das Jahr verteilt viele Specials oder Rabattaktionen statt.

3. Das Heimweh

Mal unter uns, du hast dir da auch schon Gedanken drüber gemacht, oder? Schließlich wäre es vielleicht das erste Mal, dass du lange und evtl. weit weg von zu Hause bist. Und das ganz alleine (quasi)!
Heimweh kann man nun mal nicht vorbeugen. Du kennst dich selbst am besten und kannst am ehesten einschätzen, ob du für Heimweh anfällig bist oder eher nicht. Jeder hat hin und wieder Heimweh. Am besten hilft Ablenkung. Du wirst nie alleine sein! Es wohnen ganz sicher andere, sogar internationale, Austauschschüler in deiner Nähe, zu denen du über deinen Betreuer Kontakt aufbauen kannst. Trotzdem wird das Heimweh anfangs bestimmt noch presenter sein als zum Ende hin. Dann wirst du nicht mal mehr zurück nach Hause wollen! Also gib‘ dir etwas Zeit bis du dich an das neue Umfeld, die Menschen, die Kultur und alles Neue gewöhnt hast. Einen ausführlichen Blogbeitrag zu diesem Thema findest du hier.

4. Die Betreuung vor Ort

Direkt im Zusammenhang dazu erschließt sich die Frage: Bin ich komplett auf mich gestellt, sobald ich in meinem Gastland eintreffe? Nein, natürlich nicht. Die Ausreise erfolgt als Gruppe, begleitet von einem AIFS Mitarbeiter. Vor Ort wird dir ein Betreuer in deiner Nähe gestellt, den du jederzeit kontaktieren kannst. Außerdem besteht die Möglichkeit an einer Einführungswoche in deinem Gastland teilzunehmen. Ebenso gibt es vorab in Deutschland ein Vorbereitunstreffen für dich und deine Eltern.

5. Die Versicherung („Das war ich nicht, das war schon so“)

Dies ist wiederrum ein Thema, das besonders deine Eltern interessieren wird.
In Zusammenarbeit mit CareMed International Travel Insurance, einem erfahrenen Unternehmen, das auf die Versicherung von jungen internationalen Reisenden spezialisiert ist, bieten wir ein maßgeschneidertes, umfassendes Reiseversicherungspaket an mit:

  • Reisekrankenversicherung
  • Reiseunfallversicherung
  • Reise-Assistance
  • Reisehaftpflichtversicherung
  • Reisegepäckversicherung (50 Euro Eigenanteil)

 

 

Bei allen außereuropäischen Destinationen ist die Versicherung bei uns im Preis enthalten!
Für Mama und Papa gibt es eine eigene Infoseite über einen Schüleraustausch mit AIFS.

6. Die „Alles auf Englisch??“- Panik

Niemand erwartet perfektes Englisch von dir. Und du wirst feststellen, dass du selbst außergewöhnliche Dialekte schneller verstehst als erwartet und dir sogar aneignest. Dein Schulenglisch wird nach deiner Rückkehr nie wieder das Selbe sein, sondern aufgepeppt mit beispielsweise einem Irish-Connacht Fler (#auslautverhärtung). Auch im Schulunterricht vor Ort wirst du gut mitkommen, davon berichten unsere ehemaligen Teilnehmer. (Mit denen kannst du übrigens persönlich bei den AIFS Infoveranstaltungen quatschen und all deine Fragen im Vorfeld loswerden).

„Bitte lassen nix aber eure Füße“ – logisch.

8. Die Freunde

Die meisten Schulen bieten viele Freizeitaktivitäten und Sportgruppen an, denen du beitreten kannst. Auf diese Weise kommst du natürlich schnell in den Kontakt mit Mitschülern, die ähnliche Interessen haben wie du. Meist hast du gleichaltrige Gastgeschwister, die auf die selbe Schule gehen, über die du ebenfalls in Kontakt mit neuen Leuten kommen kannst. Vielleicht lernst du bei deinen Vorbereitungen mit AIFS im Vorfeld andere Austauschschüler kennen, die in deiner Nähe platziert werden. Freundschaften, die man im Ausland schließt, halten meist ein Leben lang!

 

Video für euch:

9. Die Rückkehr

Zurück in Deutschland, muss das Schuljahr wiederholt werden? Darauf gibt es keine allgemeingültige Antwort. Es hängt vor allem vom Zeitpunkt des Auslandsaufenthalts, von den persönlichen schulischen Leistungen und von der Schulleitung ab. Wer einen Gastschulaufenthalt plant, sollte sich unbedingt bei der eigenen Schulleitung informieren, unter welchen Bedingungen ein Jahr gegebenenfalls übersprungen werden kann.
In der 11. Klasse werden noch keine Punkte für das Abitur gesammelt, sodass die Möglichkeit des Überspringens theoretisch besteht. Einige Schulen machen dies abhängig von den Leistungen des Schülers, von den Fächern, die er im Ausland belegt oder auch von einem Test, den er nach der Rückkehr absolviert. Allerdings ändert sich zur Zeit auch einiges wieder, also informier dich am besten zu den aktuellen Entwicklungen bezüglich G9.

 

10. Die Länder

AIFS bietet einen Schüleraustausch in folgenden Ländern: USA, Kanada, Australien, Neuseeland, England und Irland. Die Programmmöglichkeiten unterscheiden sich je nach Land. Einen Überblick über die Möglichkeiten findest du hier.

P.S. Die Sprachreisen

Wenn ein Schüleraustausch doch nichts für dich ist, dann gibt es alternativ Sprachreisen, an denen du während der Schulferien teilnehmen kannst. Die Auswahl der Destinationen ist groß. Je nach Reiseland liegt das Mindestalter bei 16 Jahren (Kanada ab 17 Jahre, England ab 18 Jahre). Einen Sprachreisenaufenthalt kannst du mit weiteren Reisen durchs Land kombinieren, in Australien oder Neuseeland sogar einen Surfkurs belegen.

Viel Erfolg & globerock on

Rager

 

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.