„Fearless Global Citizen…

…ist jemand, der sich aus seiner Komfort Zone hinaus wagt, vor dem Einstieg ins Berufsleben die Welt entdeckt, hautnah die kulturelle Vielfalt erlebt und ihre Verschiedenheit wertschätzt.“

Mein Name ist Eva und ich mache zur Zeit ein Praktikum bei AIFS in Bonn in der Marketing Abteilung. In diesem Gastblogbeitrag versuche ich euch näher zu bringen, was das Thema „Fearless Global Citizen“ für mich persönlich bedeutet.

Sich aus seiner Komfort Zone hinaus wagen, ist das nicht das Stichwort? Seinen geregelten und vor allem bekannten Alltag verlassen und etwas völlig neues erleben, ohne eine Vorstellung davon zu haben wie das eigene Leben in einem fremden Land aussehen wird?
Sind wir doch alle einmal ehrlich mit uns selbst. Vor einer solchen Reise hat jeder seine Bedenken. Wie wird mein Tagesablauf aussehen? Wie werde ich in einer völlig neuen Gemeinschaft auf- und angenommen werden? Reichen meine Sprachkenntnisse aus? Ob man nun 1.000 oder 10.000 km weit weg reist und ob man nun für zwei Wochen oder zwei Jahre das gewohnte zurücklässt, tut hierbei wenig zur Sache. Wichtig ist, dass man es trotzdem wagt. Dass man die Welt bereist ohne sich von eventuellen Schwierigkeiten und Problemen, die einem auf dem Weg begegnen könnten, zurück halten zu lassen.

Was macht einen Fearless Global Citizen aus?

Nelson Mandela sagte einmal: „Ich habe gelernt, dass Mut nicht die Abwesenheit von Furcht ist, sondern der Triumph darüber. Der mutige Mann ist keiner, der keine Angst hat, sondern der, der die Furcht besiegt.“

Eine solche Einstellung macht einen Fearless Global Citizen aus. Die Fähigkeit, die möglichen Widrigkeiten anzuerkennen und sich trotzdem wagemutig auf den Weg zu machen. Jedes Jahr reisen mit AIFS ca. 5.000 junge Fearless Global Citizens in die ganze Welt. Ob im High School Alter, nach dem Abitur, während oder nach dem Studium oder der Ausbildung, all diese jungen Menschen wagen sich ins Ungewisse und kommen mit einzigartigen Erfahrungen und Erlebnissen zurück.

Als ich 2011 mit AIFS in die USA geflogen bin, um dort meinen High School Aufenthalt zu verbringen, hatte ich selbstverständlich meine Bedenken. Doch einmal in den Staaten angekommen und von meiner Gastfamilie in Empfang genommen, waren diese Gedanken verflogen. Ich habe eine grandiose Familie kennengelernt, die ich jetzt auch zu meiner eigenen Familie zähle.

Was ein Auslandsaufenthalt mit einem macht

Ich habe Freundschaften fürs Leben geschlossen und Erfahrungen gemacht, die ich zuhause so nie erlebt hätte. Natürlich klingt das jetzt alles rosig und unproblematisch und im Nachhinein ist es das auch, doch zwischenzeitlich gab es selbstverständlich auch Situationen, in denen man nicht so klar gekommen ist, wie man es gerne gehabt hätte. Es ist eben nicht immer einfach in einer komplett fremden Sprache zu kommunizieren und dem Gegenüber klar zu machen, was man jetzt gerade von ihm möchte. Es ist auch nicht immer einfach über seinen Schatten zu springen und Situationen wahr zu nehmen, die einem im ersten Moment vielleicht unangenehm erscheinen. Doch im Endeffekt, wenn man sich dazu entscheidet seinen Auslandsaufenthalt vollkommen auszuleben und sich von herausfordernden Situationen nicht einschüchtern zu lassen, wird man ganz nebenbei, ein ganzes Stück reifer und, ohne dass man es bemerkt, zu einem Fearless Global Citizen.

Wohin die Reise als nächstes geht

In ein paar Monaten werde ich es genau aus diesem Grund ein weiteres Mal wagen, nun ohne Gastfamilie in den USA zu leben und dort für ein Semester zu studieren. Oft wurde ich hierzu von Familie und Freunden gefragt, ob ich nicht Bedenken wegen der momentanen politischen Situation habe. Und wer macht sich keine Gedanken darüber? Doch in erster Linie liegen mir Land und Leute am Herzen und es ist eben nicht so einfach alle Bürger eines solch großen Landes über einen Kamm zu scheren. Ich habe bisher fast ausschließlich unfassbar angenehme Bekanntschaften in den USA gemacht und bin großartig aufgenommen worden. Aus diesem Grund freue mich besonders ein weiteres Mal mit AIFS zurück kehren zu dürfen, meine zweite Familie dort besuchen zu können und hoffentlich einen weiteren großen Teil des Landes erkunden zu können.

Let’s globerock fearlessly on!

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