OneDayIn #2: Los Angeles

Du hast einen Tag Zeit: was musst du unbedingt in Los Angeles gesehen haben? Während des Fotoshootings an der Westküste haben wir einige Tage in LA verbringen dürfen. Dieser Tag in LA sollte mit einem Auto abgefahren werden, ÖPNV könnte zeitlich schwierig werden!

Getty Center

In Los Angeles gibt es unzählige Museen, aber besonders sehenswert ist das Getty Center! Namensgeber und Milliardär Jean Paul Getty hat hier, im Westen von LA, 50000 Kunstwerke gesammelt und der Öffentlichkeit kostenlos (!) zugänglich gemacht. Selbst für Kulturbanausen, die nichts mit Kunst am Hut haben, lohnt sich der Besuch alleine wegen dem wahnsinnigen Ausblick über ganz LA! Die Ausstellung an sich ist gratis, der Parkplatz kostet pro Tag allerdings 15$. Ihr solltet euch also vielleicht mit jemandem zusammentun und euch das Parkticket teilen! Das Getty Center hat ab 10 Uhr geöffnet, so könnt ihr halbwegs ausschlafen und euch durch den Verkehr in LA kämpfen. Ich empfehle hier etwa 2-3 Stunden zu verbringen.

Getty Center

Santa Monica

Sehr touristisch und voll, aber kein Wunder! Das Santa Monica Pier ist für mich (neben Hollywood natürlich) eine der typischsten Sachen die ich mit LA assoziiere (Auch wenn Santa Monica streng genommen nicht zu LA gehört). Vollgepackt mit Restaurants und einer eigenen Achterbahn, schlendert man hier einfach nur den Pier entlang und genießt die Seeluft. Essen würde ich hier nur, wenn man unbedingt in einem der Fischrestaurants irgendwas extravagantes verspeisen will. Wenn das Budget aber eher knapp ist, würde ich das Essen nach Venice Beach verlagern.

Santa Monica Pier

Venice Beach

Kaum kommt man am Venice Beach an, fühlt man sich als ob man gerade den Planeten Erde verlässt und Kurs auf Hipster Heaven in der Swaghetti Yolonese Galaxie nimmt. Jeder ist extreeeem fancy und cool hier. Wie von Zauberhand krempelt sich die eigene Hose auf 7/8, Snapback und Ray-Ban fliegen einem zu und bevor man weiß was wie einem geschieht, fährt man schon auf einem lächerlich kleinen Cruiserboard den Strand entlang. Vorbei an posenden Kampfkolossen am Muscle Beach, weiter zum Skatepark wo die Coolness ihr Epizentrum hat. Wenn man sich geradeso aus den Fängen der Hipsteritis befreit und einen kurzen, neutralen Blick auf die Szenerie erhascht, sieht man wie unfassbar verrückt dieser Ort ist! Die Mischung aus Touristen, Selbstdarstellern und einfach ziemlich bekloppten Leuten bringt eine Menge Charme mit sich. Genau hier sollte man kurz in sich kehren und einen kleinen Mittagssnack zu sich nehmen! Überall sind relativ viele Restaurants und Cafés, jedoch sollte man ein Auge auf die Preise haben. Im Washington Boulevard, Ecke Ocean Front Walk sind fünf bis sechs winzige Restaurants angesiedelt, die ihr Essen durch ein Fenster auf die Straße reichen. Hier kann man für normales Geld (6-10$) sehr gut essen. Von indisch über Fish & Chips bis Pizza ist hier so ziemlich alles vertreten und mit Sicherheit für jeden Geschmack etwas dabei.

Plant für Santa Monica und Venice Beach drei bis vier Stunden Zeit ein. 

Hollywood Walk of Fame

Pflichtprogramm. Man kann ja keinem erzählen, dass man den Walk of Fame nicht gesehen hat, obwohl man in LA war. Jedoch muss man hier nicht mehr als eine Stunde verbringen. Das Chinese Theater, diverse Shops in denen man alles mögliche kaufen kann, ein passabler Blick aufs Hollywood Sign, jede Menge Typen die euch CD’s oder LA Touren andrehen wollen und eben ein Paar Sterne auf dem Gehweg. Meiner Meinung nach nichts besonderes und etwas überhyped, aber trotzdem ein Must-See in LA. Wenn ihr gut in der Zeit liegt, sollte es jetzt etwa 18 Uhr sein. Eine gute Zeit um sich auf den Weg zum nächsten Halt zu machen.

(Falls man mehr als einen Tag Zeit hat, könnte man noch eine Tour durch eines der Filmstudios machen. Dafür solltet ihr aber viel Zeit und einen Ticketpreis von 80-100$ einplanen.)

Walk of Fame Chinese Theater

Griffith Observatory

Das Griffith Observatory steht etwa acht Kilometer vom Walk of Fame entfernt. Je nach Verkehr braucht man also 20-30 Minuten. Der Parkplatz oben ist gratis. Das Observatorium selbst ist eigentlich ein Museum, in dem man rund um Raumfahrt alles findet was das Herz begehrt. Das ist aber nicht der Grund um herzukommen. Hier sollte man sich den Sonnenuntergang über der Stadt gönnen und definitiv solange bleiben, bis es dunkel wird. Das Ergebnis ist eine majestätische Aussicht über das nächtliche Los Angeles. Wie ein Teppich aus Millionen von Lichtern, liegt einem hier die Stadt der Engel zu Füßen. Für mich ein krönender Abschluss eines sehr geilen Tages in LA. Klick auf das Bild für die volle Größe!

Griffith Observatory,

Solltest du jetzt wieder hungrig sein, dann musst du deinen Tag mit einem Essen bei In-N-Out-Burger beenden! Nichts für Lowcarb-Fetischisten und Kalorienzähler, aber mein absoluter Favorit in Sachen Fastfood! Für etwa 7$ kriegt man ein Menü aus Burger, Pommes und Getränk, das frisch zubereitet wird und einfach echt gut schmeckt! Wer Lust auf einen lebensgefährlich überhöhten Cholesterinspiegel verspürt, kann hier Animal Fries bestellen (stehen nicht auf der Karte). Auf die Pommes kommt dann eine Käse Soße mit Baconstückchen!

Lass dich nicht von langen Schlangen abschrecken, man muss nicht länger als 10 bis 15 Minuten auf sein Essen warten und solltest du dich (aus welchem unerklärlichen Grund auch immer) für einen anderen Laden entscheiden, dann geh auf gar keinen Fall zu Wendy’s. Vertrau mir. Tu’s einfach nicht.

Falls ich irgendwas vergessen haben sollte oder du noch einen anderen Tipp hast, lass es mich in den Kommentaren wissen!

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